Dein monatlicher Liebesbrief 💛 - Inspiration für eine glückliche Beziehung

Schnarchen in der Beziehung: 3 Tipps für Nähe und Verständnis

Schnarchen in der Beziehung

Inhalt

Bei einem Baby finden wir Schnarchen vielleicht niedlich. Doch wenn der Partner oder die Partnerin nachts neben uns liegt und laut schnarcht, kann das schnell zur Belastungsprobe werden. Schlafmangel durch Schnarchen in der Beziehung macht gereizt – und manchmal fragt man sich, wie viel Liebe es braucht, um solche Geräusche auszuhalten. In solchen Nächten vergessen wir nachvollziehbar leicht: Wenn wir selbst schnarchen oder eine andere störende Eigenart hätten, möchten wir auch angenommen und geliebt werden.

Schnarchen in der Beziehung ist mehr als eine Störquelle

Schnarcht ein Partner, ist das mehr als nur eine nächtliche Geräuschkulisse – es berührt zentrale Themen wie Toleranz, Nähe und die Fähigkeit, Unterschiede auszuhalten. Hier entscheidet sich, ob wir uns in Alltagskonflikten verlieren oder ob wir es schaffen, Liebe und Mitgefühl über den Moment zu stellen.

3 Tipps, um Schnarchen in der Beziehung gelassener zu sehen

1. Die Perspektive wechseln – vom Störgeräusch zum Verständnis

Schnarchen ist keine Absicht, sondern eine körperliche Reaktion wie Husten oder Niesen, die der Betroffene selbst kaum beeinflussen kann. Auch Alkoholgenuss oder eine Erkältungen führen häufig zu Schnarchen. Wer sich bewusst macht, dass es kein schlechtes Benehmen und kein „Mir-ist-es-egal-dass-es-dich-stört“-Verhalten des Partners ist, kann Mitgefühl entwickeln. Manchmal hilft es, an schöne Eigenschaften des Partners zu denken – und so das Schnarchen in Relation zu setzen.

Und gleichzeitig ist auch ein anderer Perspektivwechsel wichtig und hilfreich: Wenn der Partner oder die Partnerin schnarcht, ist der/die andere am nächsten Tag möglicherweise müde, schlecht gelaunt und nicht so unternehmungslustig. Es kann sogar bis hin zu messbaren Veränderungen der körperlichen Vitalität in der Nacht führen. Und dann braucht die Person ein Zeitfenster zum Schlafen außerhalb der gemeinsamen Nacht und überhaupt ganz viel Verständnis für ihre Müdigkeit – so wie sie ja nachts mehr oder weniger Verständnis für das Schnarchen hat.

2. Praktische Lösungen finden – gemeinsam statt gegeneinander

Von Nasenpflastern oder einem anderen Kissen über Ohrstöpsel bis zu neuen Schlafpositionen gibt es viele kleine Hilfen. Manchmal steckt sogar eine ernsthafte körperliche Störung dahinter, die in einem Schlaflabor medizinisch überprüft werden kann und sollte: Schlafapnoe – ein langfristig gefährliches Aussetzen der Atmung. Auch getrennte Schlafzimmer sind kein Zeichen von Distanz, sondern können die Nähe sogar stärken, wenn dadurch beide ausgeschlafen können und entspannter sind. Im Urlaub ist das dann allerdings meist aufwändiger und mit mehr Kosten verbunden, wenn zwei Einzelzimmer gebucht werden. Wichtig ist, das Thema ohne Vorwürfe anzusprechen: „Ich schlafe schlecht und brauche eine Lösung“ ist konstruktiver als „Du störst mich.“

3. Die Beziehungsebene stärken – Liebe zeigt sich im Alltag

Wenn die Nächte anstrengend sind, kommt es umso mehr darauf an, die Verbindung tagsüber bewusst zu pflegen. Und in Zeiten, die die Beziehung durch andere Dinge intern oder von außen belasten, braucht es davon auch manchmal besonders viel. Kleine Gesten, gemeinsame Rituale oder liebevolle Worte erinnern daran, warum man zusammen ist. So verliert das Schnarchen an Gewicht, weil die Beziehung insgesamt stabil und getragen bleibt. Und da darf gerne auch der schnarchende Partner/ die schnarchende Partnerin in die Offensive gehen und Signale setzen. It takes two to Tango …

Ein tieferer Gedanke

Schnarchen kann auch sichtbar machen, wie wir insgesamt mit Schwächen oder Eigenheiten des anderen umgehen. Lieben wir nur das Ideale, das Perfekte – oder auch die Unvollkommenheiten, die zum Menschsein dazugehören? In diesem Sinne kann Schnarchen sogar eine Einladung sein, die Liebe auf eine tiefere Ebene zu bringen: vom „Ich liebe dich, weil“ zum „Ich liebe dich, obwohl“.

Reflexionsfrage

Frage dich ehrlich: Was wiegt schwerer – die Störung durch das Schnarchen oder die Freude darüber, einen Menschen an meiner Seite zu haben, der mir Halt, Nähe und Liebe schenkt?

Seid gut zu Euch!

Herzliche Grüße

Maren Sörensen

Diplom-Pädagogin und systemische Therapeutin (SG). Ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne, zwei Schwiegertöchter und vier Enkelkinder. 

Möchtest du meine Beiträge & Neuigkeiten abonnieren?

Trage Dich in meinen Verteiler ein, wenn Du über neue kostenlose Inhalte im Blog oder Aktionen von mir informiert werden möchtest.

Deine Daten werden nur für den gewünschten Zweck verwendet und die notwendige Dauer gespeichert. Die Verarbeitung erfolgt über einen E-Mail-Anbieter mit Sitz in der EU. Du kannst Deine Einwilligungen jederzeit formlos widerrufen. Datenschutz.

Ein wertvoller Begleiter für eine starke Partnerschaft

Hol dir das Kartenset und entdecke, wie kleine Impulse eine große Wirkung entfalten können!

* Affiliate-Links
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Wenn Du auf meinen Seiten Links, die mit * gekennzeichnet sind, nutzt, werde ich von Amazon zu einem kleinen Anteil am Verkaufspreis beteiligt – das Produkt wird dadurch für Dich nicht teurer, aber Du hilfst mir, weiterhin wertvolle Inhalte zu veröffentlichen.

Und, was meinst Du?

Hinterlasse Deine Meinung, Fragen & Ideen zu diesem Thema als Kommentar
oder teile diesen Beitrag mit Deinen Freunden:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert